Stadtfinanzen

  • sparsam haushalten und Schulden abbauen
  • Investitionsvorhaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit bewerten und umsetzen
  • Entscheidungsprozesse und haushaltspolitische Verantwortung für den Bürger nachvollziehbar und transparent machen

Gezielt Planen, Sparsam haushalten und Schulden abbauen

Der eingeschlagene Weg der Schuldenreduzierung und der Rücklagenbildung soll fortgeführt werden. Nur so können künftige Ausgaben, Herausforderungen und Optionen gemeistert bzw. realisiert werden (z.B. konjunkturelle Einbrüche, Großprojekte wie die S-Bahn bzw. Gelegenheiten für Grundstücksankäufe)
Weitere Schulden aufzunehmen bedeutet auch immer die Verantwortungsabgabe an die nachfolgenden Generationen. Auch wenn die Zinslast derzeit überschaubar ist, müssen die Kredite getilgt werden, was wiederum zu einer Verringerung der freien Finanzspanne führt.
Im Hinblick auf die Stadtfinanzen ist ein Blick auf bereits geplante bzw. mögliche Investitionsmaßnahmen unumgänglich:

  • Realisierung eines Stadtarchivs
  • Ankauf der Landwirtschaftsschule
  • Ankauf des ehem. Polizeigebäudes im Untermarkt
  • Gestaltung des westlichen Loisachufers
  • Erweiterung der Parkflächen
  • Realisierung eines Mehrgenerationenhauses
  • Einstellung eines Energie- und Stadtmanagers
  • Weiterer Ausbau der sozialen Infrastruktur für unsere Kinder
  • Realisierung einer Surfwelle
  • Beteiligung an einer Tieferlegung der S-Bahn
  • Fusionierung unserer Mittelschulen mit Schulentwicklungsplanung
  • Energetische Sanierung städtischer Liegenschafte

(diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

In Anbetracht der Vielzahl an Einzelmaßnahmen und Optionen ist sparsames und verantwortungsbewusstes Haushalten nur auf der Grundlage eines Gesamt-Investitions-Kosten-Planes möglich. Alle anstehenden Aufgaben, Herausforderungen und Ideen müssen in Muss-, Soll- und Kann-Aufgaben kategorisiert werden. Innerhalb dieses 3 Säulen Modells braucht es nach Prüfung der Dringlich- und Notwendigkeit jeweils eine Reihung nach Prioritäten. Daraus resultiert ein kurz-, mittel- und längerfristiger Realisierungszeitplan. Darüber werden die Bürgerinnen und Bürger umfassend informiert, so dass eine notwendige haushaltspolitische Transparenz entsteht.